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Punktsieg für Steinmeier – Es wäre mehr drin gewesen

Sonntag, den 13. September 2009 um 00:00 Uhr | Aktualisiert (Mittwoch, den 10. März 2010 um 12:44 Uhr)

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Was waren das noch für Zeiten als sich die Granden der Nachkriegsära im Bundestag am Rande des Anstands rhetorisch an wie Wäsche gingen?!

Das TV-Duell am Sonntagabend zwischen Frank-Walter Steinmeier und Angela Merkel bot eine exakt konträre Show, sofern von Show die Rede sein kann.

Steinmeier begann schwunghaft und keck, Merkel schien irgendwie nicht richtig im Studio angekommen zu sein. Überhaupt bot die Außen-Kanzlerin keine Überraschungen. Sie setzte selbst kein Thema und verhielt sich mehr wie eine, das politische Geschehen rezipierende Monarchin. Das einzige was sie mit Recht als das beansprucht, was mit ihr sichergestellt ist: Verlässlichkeit. Der Wähler konnte sich an diesem Abend wirklich auf Angela Merkel verlassen. Die Frau, die sich 4 Jahre lang zu den wichtigsten und schwierigsten innenpolitischen Fragen bedenkt hielt, tat dies, mit großer Verlässlichkeit, auch bei diesem TV-Duell. Steinmeier ließ wenigstens erahnen was Führungsstärke ist. Er sprach seine Kontrahentin direkt an. Die vermied jede Konfrontation, wohl wissend, dass sie beim Thema Mindestlohn und Steuersenkung Schiffbruch erleiden würde.

Man sollte sich nicht zu viele Hoffnungen machen, was die Wirkung auf den Wähler angeht. Es bleibt abzuwarten ob es Steinmeier gelungen ist ein wenig an Profilschärfe zu gewinnen.

Das einzige was man als Sozialdemokrat wirklich bedauern muss: Steinmeier sparte das Thema „Bildung“ aus. Zwar bot Merkel nur Floskeln zu diesem Komplex, aber genau das wäre eine Chance gewesen für den Herausforderer. Nachweislich ist die SPD die Partei mit der größten Bildungskompetenz. Die SPD steht für Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni. Das hätte Steinmeier betonen müssen. So wurden wertvolle Punkte verschenkt.Was waren das noch für Zeiten als sich die Granden der Nachkriegsära im Bundestag am Rande des Anstands rhetorisch an wie Wäsche gingen?!

Das TV-Duell am Sonntagabend zwischen Frank-Walter Steinmeier und Angela Merkel bot eine exakt konträre Show, sofern von Show die Rede sein kann.

Steinmeier begann schwunghaft und keck, Merkel schien irgendwie nicht richtig im Studio angekommen zu sein. Überhaupt bot die Außen-Kanzlerin keine Überraschungen. Sie setzte selbst kein Thema und verhielt sich mehr wie eine, das politische Geschehen rezipierende Monarchin. Das einzige was sie mit Recht als das beansprucht, was mit ihr sichergestellt ist: Verlässlichkeit. Der Wähler konnte sich an diesem Abend wirklich auf Angela Merkel verlassen. Die Frau, die sich 4 Jahre lang zu den wichtigsten und schwierigsten innenpolitischen Fragen bedenkt hielt, tat dies, mit großer Verlässlichkeit, auch bei diesem TV-Duell. Steinmeier ließ wenigstens erahnen was Führungsstärke ist. Er sprach seine Kontrahentin direkt an. Die vermied jede Konfrontation, wohl wissend, dass sie beim Thema Mindestlohn und Steuersenkung Schiffbruch erleiden würde.

Man sollte sich nicht zu viele Hoffnungen machen, was die Wirkung auf den Wähler angeht. Es bleibt abzuwarten ob es Steinmeier gelungen ist ein wenig an Profilschärfe zu gewinnen.

Das einzige was man als Sozialdemokrat wirklich bedauern muss: Steinmeier sparte das Thema „Bildung“ aus. Zwar bot Merkel nur Floskeln zu diesem Komplex, aber genau das wäre eine Chance gewesen für den Herausforderer. Nachweislich ist die SPD die Partei mit der größten Bildungskompetenz. Die SPD steht für Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni. Das hätte Steinmeier betonen müssen. So wurden wertvolle Punkte verschenkt.

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