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Jusos beim Wahlkampfauftakt der NRWSPD

Dienstag, den 13. April 2010 um 20:49 Uhr | Aktualisiert (Mittwoch, den 14. April 2010 um 15:28 Uhr)

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P1030472Am Samstag war auch eine Delegation der Gladbacher Jusos beim Wahlkampfauftakt der NRWSPD. Die Stimmung wahr außerordentlich positiv. Deswegen ein Lob an die Planer. Es ist nicht nur so, dass ich schon bedeutend langweiligere Veranstaltungen besucht habe, sondern mir hat es echt gefallen. Eintrittskarten gab es nicht, aber wenn dem so wäre, könnte man von "ausverkauften Haus" sprechen. Kurz um: Die Philipshalle in Düsseldorf war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Los ging es mit dem "Einmarsch" von Hannelore. Untermalt wurde dieser von "You'll never walk alone" in der Version der Toten Hosen. Ein nach meinem Geschmack perfekter Auftakt.
Die Gruppe "Perfect Percussions" brachten vertrieben dann auch bei den älteren Genossen die letzte Lethargie. Das anschließende Gespräch von Andrea Nahles und Manuela Schwesig war inhaltlich gut.
Ein NRW-Best-Of der Musicals in unserem Land traf jetzt nicht gerade meinen Geschmack, aber nun gut. Geschenkt.
Interessanter waren die anschließenden Grußworte und Reden der SPD-Ministerpräsidenten und regierenden Bürgermeistern. Zwar ließ sich Matthias Platzeck entschuldigen, weil er gerade in Israel verweilt, aber die anderen Auftritte entschädigten dafür.
Besonders positiv fand ich den Auftritt von Kurt Beck. Ihn hatte ich zuletzt zu seiner Zeit als Parteichef gesehen. Es war schön zu sehen, dass er sich in der Rolle als Landesvater deutlich wohler fühlt. Zudem konnte er sozusagen aus erster Hand berichten, dass ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz frühzeitig garantiert werden kann und ein gebührenfreies Studium ohne Qualitätseinbußen möglich ist.
Auch der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen und der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering übermittelten ihre Grüße und besten Wünsche für Hannelore Kraft. (Überraschend?) begeistert empfangen wurde Klaus Wowereit. In einer lebhaften Rede stimmte er die Anwesenden auf Höhepunkte des Nachmittags ein.
Erst rockten die Berliner Culcha Candela die Halle, die wohl etwas überrascht waren ihren Bürgermeister in der ersten Reihe sitzen zu sehen. Die Stimmung war Hamma! und einige Jusos vermissten eine Tanzfläche.
Dann kam das politische Highlight: Beschwingt von frischen Dancehall-Beats stimmte die zukünftige Ministerpräsidenten Hannelore Kraft die NRWSPD mit einer begeisternden Rede auf den Wahlkampf ein. Die Rede ist hier zu sehen:

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