Pläne zum Stipendienprogramm sind ungerecht!
Die Jusos-Mönchengladbach sprechen sich gegen das von der Bundesregierung angedachte Stipendienprogramm aus, weil sie arme Studierende noch weiter benachteiligen. Aber bilde dir selbst ein Urteil!
Die Fakten:
- Bundesweit sollen die 200.000 leistungsstärksten Studierenden 300 Euro pro Monat bekommen.
Dabei spielen soziale Erwägungen keine Rolle! - Studierende aus sozialschwachen Elternhäusern müssen meist viele Stunden in der Woche arbeiten, um so ihr Studium und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Darunter leiden natürlich die Noten. Für sie ist es folglich ungleich schwerer in diese elitäre Gruppe der 200.000 Besten zu gelangen.
- Somit fließt das Geld vor allem Studierenden aus finanziell gut ausgestatteten Elternhäusern in die Taschen.
- Das Stipendienprogramm würde den Bund allein für die Studierenden in NRW 300 Millionen Euro kosten.
- Von dem Geld ließen sich die Studiengebühren für alle Studierenden in unserem Bundesland um mehr als die Hälfte senken.
Unsere Forderung:
Der Bund soll mit dem Geld lieber alle Studiereden entlastet, anstatt die Schere zwischen armen und reichen Studierenden immer größer werden zu lassen. Mit einem Investitionspaket könnte der Bund dem Land NRW nach dem 9. Mai unter die Arme greifen und die zukünftige SPD-Landesregierung bei ihrem Ziel unterstützen, ein gebührenfreies Studium zu ermöglichen.







































