Tempo-30 auf Durchgangsstraßen ist nur ein kleiner Schritt
Die Mönchengladbacher Jusos begrüßen das Vorhaben, im Zuge des Lärmaktionsplans vermehrt Straßenabschnitte mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo-30 auszuweisen. Dieser Maßnahme müssen jedoch nach Auffassung der SPD-Jugendorganisation noch weitere Schritte folgen, um Mönchengladbach verkehrspolitisch zu modernisieren.
„Die Ausweitung der Tempo-30-Beschränkung halten wir für richtig. Eine Alternative, um die Lärmbelastung zu senken, gibt es kurzfristig nicht, solange die Stadt die Verlegung von Flüsterasphalt nicht finanzieren kann“, stellt Robert Peters, Vorsitzender der Jusos Mönchengladbach, fest. Die Jusos appellieren an die Ampelkooperation und die anderen im Rat vertretenen Parteien, die verkehrspolitische Modernisierung der Vitusstadt voranzutreiben. Robert Peters erklärt: „Tempo-30 ist eine vernünftige Maßnahme, will man zeitnah die Lärmbelastung senken und die Verkehrssicherheit erhöhen. Das reicht aber bei weitem nicht aus. Der zügige Ausbau des ÖPNV und die Verbesserung der Verkehrswege für Radfahrer müssen endlich spürbar vorangetrieben werden. So schafft man nicht nur umweltfreundliche Mobilität, sondern senkt auch das Aufkommen privater PKW-Fahrten. Das ist der einzige Weg, die Lärmbelastung effektiv und langfristig zu reduzieren.“







































