Jusos Mönchengladbach werben beim Bundeskongress um Unterstützung für Zug der Erinnerung
Der "Zug der Erinnerung e. V." wendet sich mit einer Petition an den Deutschen Bundestag. Der Verein fordert, die Bahn solle ihm keine Gebühren für die Nutzung des Schienennetzes mehr in Rechnung stellen. Die Jusos Mönchengladbach starteten beim Bundeskongress ihrer Organisation in Lübeck einen Aufruf zur Unterstützung der Petition. Die rund 300 Delegierten zeigten sich entschlossen.In diesem Jahr fuhr er erstmals im Mönchengladbacher Hauptbahnhof ein, der Zug der Erinnerung. Er ist seit 2007 als rollende Informationsstätte in ganz Deutschland unterwegs um über die Verbrechen des Nationalsozialismus aufzuklären. Die Deutsche Bahn AG stellt dem Verein, der den Zug finanziert, dabei die gleichen Kosten in Rechnung, wie privaten Bahnunternehmen – eine große Belastung für die Organisatoren. Jetzt hat der Verein eine Petition an den Bundestag gerichtet, in der das Parlament aufgefordert wird, sich für einen Erlass der Gebühren einzusetzen. Beim Bundeskongress der Jusos in Lübeck starteten die Jusos aus der Vitusstadt einen Aufruf für eine breite Unterstützung der Petition. Robert Peters, Vorsitzender der Mönchengladbacher Jusos erklärt: "Es ist unbegreiflich, wenn sich die Bahn immer noch nicht ihrer Verantwortung als Nachfolgerin der Reichsbahn stellt. Wir hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach und überall im Land die Petition des Vereins unterstützen."
Die Delegierten des Bundeskongresses reagierten positiv auf den Aufruf.
Weitere Informationen zur Petition und den Link zur Homepage des Vereins "Zug der Erinnerung e. V." gibt es hier.







































