Handeln statt zaudern - Elternwillen durchsetzen
Die Mönchengladbacher Jungsozialisten sehen nach der Nachricht über das drohenden Aus der beiden Hauptschulen Eicken und Asternweg Handlungsbedarf im Bezug auf die Schullandschaft in der Vitusstadt.“Diese Nachricht kam wenig überraschend”, findet Dennis Hutschenreiter, Vorsitzender der Jusos. “Es ist bereits seit Jahren ein rapider Fall der Anmeldezahlen an Mönchengladbacher Hauptschulen zu verzeichnen. Dieser Entwicklung hätte man frühzeitig entgegentreten müssen“, so Hutschenreiter. Die Schuld sehen die Jungsozialisten vor allem bei den Mehrheitsfraktionen im Rat. “CDU und FDP haben die Zeichen der Zeit ignoriert”, betont Robert Peters, Mitglied im Juso-Vorstand. “Seit Jahren ist ein Trend weg von der Hauptschule klar erkennbar. Auf der anderen Seite haben wir in diesem Jahr 484 Schüler, denen der Weg zur Gesamtschule, auf Grund des mangelnden Angebots, verwehrt wurde,” so Peters weiter. Die Jusos fordern als Konsequenz aus den Entwicklungen der letzten Jahre die Kapazitätserweiterung bestehender Gesamtschule sowie die Einrichtung eines sechsten Standortes. SPD und Jusos setzen sich seit langem für einen solchen Schritt ein.
“Wer dieser Entwicklungen tatenlos zusieht vergeht sich an den Zukunftschancen unserer Kinder”, findet Juso-Chef Hutschenreiter. Robert Peters ergänzt: “Es bleibt zu hoffen, dass CDU und FDP nun endlich aus ihrer bildungspolitischen Schockstarre erwachen und Politik für den Bürger machen, statt an ihm vorbei zu regieren.”







































