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Jusos legen Rahmenkonzept für parlamentarisches Jugendforum vor

Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 16:33 Uhr | Aktualisiert (Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 15:55 Uhr)

Eine Arbeitsgruppe der Mönchengladbacher Jusos hat sich seit der Kommunalwahl intensiv mit der Frage auseinander gesetzt, wie ein Jugendparlament für die Vitusstadt aussehen könnte. Auf dem ordentlichen Unterbezirksparteitag der SPD, am kommenden Samstag, steht das Papier zur Abstimmung.


Vor mehr als zwei Jahren hatten sich die Jusos-Mönchengladbach erstmals damit beschäftigt, wie Jungendlichen eine größere demokratische Teilhabe ermöglicht werden kann. Auf Antrag der SPD-Nachwuchsorganisation war die Forderung nach einem Forum zur Beteiligung der Jugend an kommunalpolitischen Entscheidungen ins Kommunalwahlprogramm der Mutterpartei aufgenommen worden. Die Jusos ergreifen mit der Vorstellung eines Rahmenkonzepts zur Umsetzung eines solchen parlamentarischen Forums die Initiative und hoffen auf breite Zustimmung in ihrer Partei. „Wir wollen jungen Menschen die Möglichkeit geben mitzureden, wenn es um die Dinge geht, die ihr unmittelbares Lebensumfeld betreffen. Genau darum geht es in der Kommunalpolitik. Hier müssen Jugendliche endlich eine eigene Stimme bekommen", fordert Robert Peters, Vorsitzender der Jusos. Nach Vorstellung SPD-Jugendorganisation, soll ein parlamentarisches Forum von den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I gewählt und gebildet werden. Es soll jedem Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich an demokratischer Meinungs- und Willensbildung zu beteiligen. Die Jusos wollen, dass die Kinder und Jugendlichen selbst entscheiden, welche Themen für sie interessant sind. Sie fordern, das Jugendforum solle durch einen gewählten Vertreter Beratungsrecht bei den Sitzungen der Ratsausschüsse haben. Matthias Glomb, Mitglied der Arbeitsgruppe-Jugendforum, betont: „Eine Anbindung, an aktuelle Themen, die im Rat auf der Agenda stehen, ist unerlässlich. Die Jugendlichen müssen spüren, dass ihre Meinung und ihr Anliegen bei den Entscheidungsträgern ankommt." Eine weitere Forderung des Konzepts: Es soll eine qualifizierte pädagogische Begleitung geben, die Diskussionsprozesse betreut und die entsprechenden Sachverhalte kind- und jugendgerecht vermittelt.

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